Über mich

Ich arbeite als Somatic Coach und Pferdegestützte Körpertherapeutin mit dem Schwerpunkt auf pferdegestützter traumasensible Prozessbegleitung und somatischer Arbeit. Meine Tätigkeit verbindet Körperwahrnehmung, Beziehungsarbeit und traumasensibles Arbeiten im Kontakt mit Pferden.

In einer Welt, die Tempo belohnt und Funktionieren erwartet, interessiert mich das, was sich entzieht:

Erschöpfung. Zögern. Widerstand.

Das Nicht-mehr-Können. Nicht als Defizit – sondern als Signal.


In meiner körperorientierten und pferdegestützten Arbeit entsteht ein Raum, in dem Leistung keine Währung ist. Pferde reagieren nicht auf Anpassung, sondern auf Präsenz. Sie machen spürbar, wo wir uns verbiegen, wo wir uns zurückhalten, wo wir uns selbst verlassen haben, um Erwartungen zu entsprechen.
Mich bewegt die Frage, wie wir Körper lesen können – jenseits von Norm, Optimierung und Produktivitätsdruck. Mich inspirieren dabei: die Würdigung von Langsamkeit, das Sichtbarmachen von Verletzlichkeit, das Anerkennen von Grenzen als Wissen.
Nicht jede Erschöpfung will überwunden werden.
Manche will verstanden werden.
Ich begleite Menschen darin, ihren eigenen Rhythmus wiederzufinden. In Beziehung – zu sich selbst, zu anderen, zu den Tieren. Entwicklung entsteht nicht durch Druck, sondern durch Resonanz.

In meiner Praxis begleite ich Menschen in Phasen von Erschöpfung, Neuorientierung und innerer Neuordnung.

Ausbildung & Hintergrund

  • Ausbildung in körperorientierter / somatischer Prozessarbeit /Pantarei Approach 2019-2022
  • Weiterbildung körperorientiertre Psychotherapie am Pferd 2024-2026
  • Langjährige Praxis in Pferdetraining und Beziehungsarbeit zwischen Mensch und Pferd
  • Diplom Regisseurin HfS Ernst Busch


Schwerpunkte

  • Reflexion von Leistungsnormen und gesellschaftlichem Anpassungsdruck
  • Erschöpfung, Stressregulation und Nervensystemarbeit
  • Neuorientierung in Umbruchphasen
  • Körperwahrnehmung und Selbstregulation
  • Beziehungsgestaltung im Kontakt mit Pferden
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